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1. Der Geist Marias ist mit euch.

2. Meine unsichtbare Gegenwart, welche von jenen empfunden wird, die sich geistig vorzubereiten wussten, ist wahrhaftig. Es freut mich mein marianisches Volk zu besuchen, damit es meine Gegenwart nahe seinem Herzen fühlt, damit es meiner mütterlichen Stimme mit der Liebe und dem Vertrauen eines Kindes lauscht, welches den Erzählungen seiner Mutter zuhört.

3. Hört mir zu: In jener Zeit gab es, versteckt zwischen den Bergen von Galiläa, ein Dorf namens Nazareth, das aus bescheidenen Häusern bestand, in welchen Einfachheit und Friede herrschte. Dort lebte, unerkannt und im Stillen in der Erwartung ihrer Mission eine Jungfrau, die das Teuerste für ihre Eltern war.

4. Sie nannten mich Maria, was Herrin bedeutet. Seit meiner Kindheit wusste ich, dass mein Schicksal auf der Welt darin bestand, dem Vater als die demütigste seiner Dienerinnen zur Verfügung zu stehen. In meiner Kindheit verbrachte ich viele Stunden voller Hingabe im Gebet und in der Meditation, in lieblichen Ekstasen, die meinem Mädchenherz Kraft gaben, um den schwierigen Momenten standhalten zu können, die mich erwarteten. Wie alle Kinder wusste ich aber auch Kinderspiele zu spielen, weil ich die Kindheit immer geliebt habe.

5. Wie viele Male rührte sich mein Herz durch die Treuherzigkeit jener Kleinen, die meine Nähe suchten, um die Zärtlichkeit zu genießen, die mein Herz für sie hegte. Es waren dieselben Geschöpfe, die später an einem für mich unendlich bitteren Nachmittag den göttlichen Meister vernahmen, der mich zu Füßen des Kreuzes als geistige Mutter der Menschheit übergab.

6. Die Kenntnis über Gott und über die höheren Dinge, die der Herr mir offenbarte, ermöglichte es mir, viele Herzen vorzubereiten und sie wissen zu lassen, dass die Zeit für das Kommen des versprochenen Heilands nahte. Meinen Lippen entsprang jedoch nie ein Satz oder ein Wort, welche enthüllten, dass ich unter allen Frauen die Auserwählte war, in der die Inkarnation des göttlichen Wortes vollbracht werden würde.

7. In den stillen Nächten von Nazareth betete ich für die Menschheit. Und wie viel Schmerz bemächtigte sich meines Herzens für die Kranken an Körper und Geist. Wie sehr litt ich für die einsamen Herzen, die nach Liebe hungerten und dürsteten! Meine Gebete erhoben sich auch für jene, die ein Kreuz der Undankbarkeit und der Ungerechtigkeit ertrugen.

8. Im Verborgen meines Seins ahnte ich den Schmerz voraus, den mein Mutterherz auf Golgotha durchbohren würde.

9. O Nazareth, Blüte Galiläas, du warst meine kleine irdische Heimat! Dort widmete ich mich demütig wie alle deine Frauen, den menschlichen Hausarbeiten, welchen ich mich mit Liebe und Freude hingab, ergeben und gehorsam, im Wissen, dass das Heim der Tempel ist, wo der Geist des Herrn wohnt.

10. Als ich Jungfrau wurde, wartete jedoch ein anderer Tempel auf mich. Zu ihm musste ich gelangen, um mich dem Dienst Gottes zu widmen, in welchem mein Geist und mein Fleisch sich im Gebet und in der Ausübung des Gesetzes vorbereiten und stärken würden. Diesen Tempel würde ich eines Tages verlassen, um mich mit Josef in der Ehe zu vereinen; Josef, dem edlen Greis, der für kurze Zeit mein Begleiter auf Erden sein würde.

11. Eines Nachts, erhoben im Gebet, sprach ich mit dem Höchsten als der Engel des Herrn zu mir kam, um mir zu verkünden, dass ich in Kürze den Eingeborenen Sohn des Vaters empfangen würde. Versunken betrachtete ich die himmlische Erscheinung, ohne mich jedoch über die gerade empfangene Botschaft zu wundern, da mein Geist bereits um die Mission wusste, die er auf die Welt gebracht hatte. Dennoch fühlten sich mein Frauenherz und jenes einer jungfräulichen Gattin überwältigt angesichts so großer Gnade, welche einem demütigen Geschöpf gewährt wurde und ich betete, um zu danken.

12. Aus meinen Augen entströmten sowohl Freude- als auch Schmerzenstränen und ich sagte zum Vater: „Herr, mein Geist erfreut sich in Dir, meinem Retter. Denn Du hast große Dinge vollbracht, Du bist allmächtig und Dein Name ist heilig“.

13. Die Monate gingen vorüber und es näherte sich der Tag, an welchem die Worte des geistigen Sendboten sich erfüllen sollten. Und so richtete ich das bescheidene Schlafzimmer ein, in welchem mein geliebter Jesus, die Frucht meiner Liebe, geboren werden würde.

14. Doch Gott hatte alles anders vorgesehen; denn da ich zusammen mit Josef nach Bethlehem von Judäa gehen musste, einem Befehl des Cäsars gehorchend, würde das Kind weit weg von Nazareth geboren werden.

15. Beschwerlich und langwierig war die Tagesreise für jene, die der Mutterschaft so nahe stand; und die Suche nach einem Rastplatz in Bethlehem war zwecklos; keine Tür öffnete sich meinem Ruf. Doch der Herr hatte schon alles vorbereitet. Denn dort in den Außenbezirken der Stadt war eine Höhle – in welcher die demütigen Hirten mit ihren Schafherden Zuflucht zu suchen pflegten – die Gott als Geburtsort meines geliebten Sohnes, dem verheißenen Messias, auserwählt hatte.

16. Meine Kinder, in Wahrheit sage ich euch, dass es in eurer Sprache keine Worte gibt, welche ausdrücken könnten, was meine Augen in diesem Augenblick sahen, als das „Mensch-gewordene-Wort“ ins Licht der Welt geboren wurde und in meinem Schoss ruhte! Ein strahlendes Licht erleuchtete jenes Wesen, welches mich beim Öffnen Seiner Augen in ein Lächeln unendlicher Liebe einhüllte.

17. Was für eine große Freude erfüllte in diesem Moment mein mütterliches Herz! Doch es herrschte soviel Einsamkeit und Armut um uns herum, dass eine Art Beklemmung in mir aufstieg. Am liebsten hätte ich jenen kleinen Körper mit Festkleidern bekleidet, im Wissen dass Er König war, doch ich konnte Ihn nur mit meinen Liebesküssen bedecken. Ich hätte Ihm das allerbeste Bettchen geben wollen und gab Ihm als Wiege nur eine Krippe.

18. Eine erhabene Stille umhüllte jene Heilige Nacht, ohne dass die Herren der Erde noch die Könige der Welt –die in der Lethargie und in der Finsternis eingeschlafen waren vorausahnten, dass der Sohn Gottes unter die Menschen gekommen war.

19. Die von Herzen einfachen und demütigen Hirten von Bethlehem waren es, die im Verborgensten ihres Wesens die lieblichen Schritte des Neugeborenen empfanden.

20. Mitten in der Nacht erschien ihnen der Engel des Herrn und sagte: „Fürchtet euch nicht, denn ich komme, um euch eine große Freude für dieses Volk zu verkünden. Denn heute ist in der Stadt Davids der Heiland, Christus der Messias, Den ihr erwartetet, geboren. Als Zeichen werdet ihr Ihn auf einer Krippe liegend finden. Dieser ist der Messias“.

21. In diesem Augenblick wurde der Himmel von einem strahlenden Licht erleuchtet und ein Heer von Engeln stimmte mit lieblicher Stimme an: „Verherrlicht sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden den Menschen guten Willens!“

22. Versunken und entzückt empfingen sie die göttliche Botschaft, welche Jahrhunderte vorher durch die Propheten des Herrn angekündigt worden war.

23. Als die Erscheinung vorbei war, gingen die Hirten mit freudeüberströmenden Herzen zu ihren Verwandten und Freunden, um ihnen die Frohe Botschaft mitzuteilen. Danach lenkte das Licht des Herrn ihre Schritte zur Grotte hin, in welcher der Sohn Gottes auf Stroh gelagert in einer Krippe ruhte.

24. Den Augen der Hirten bot sich ein Bild der Demut und des Lichts. Jenes Kind, welches sie auf den Knien anbeteten, war der „Gott–Mensch“, Der zur Welt gekommen war, um die Menschheit vom Joch der Sünde zu erlösen.

25. Oh, Vater mein, der Du zu allen Zeiten die schlichten Herzen gesucht hast, um ihnen Deine hohen Ratsschlüsse zu offenbaren, im Wissen, dass die Weisen und Mächtigen Dich verkennen und verneinen!

26. Ihr Arbeiter meines geliebten Volkes, die ihr herkommt, um eurem Herrn zuzuhören. Seid die einfachen Herzen, die mein Vater in dieser Zeit sucht, damit ihr euren Geschwistern die Nachricht Seines erneuten Kommen bringt.

27. Männer, Frauen, Greise und Kinder, die ihr in diesen Augenblicken die Stimme eurer himmlischen Mutter hört. Ihr seid die demütigen Herzen, die in dieser Zeit der Stimme des Engel des Herrn zuzuhören wusstet, die die geistige Gegenwart des göttlichen Meisters ankündigt. Ich segne eure Ergebenheit gegenüber diesem Liebesruf und vergleiche euch mit den Hirten jener Zeit, weil ihr nicht daran Anstoß genommen habt, Ihn in der größten Demut anzutreffen, jenseits des weltlichen Prunk. Und aufgrund des Glaubens, den ihr für diese Offenbarungen zeigt, will der Herr in der Wiege ruhen, die ihr Ihm in euren Herzen vorbereitet habt.

28. Ich empfange die Liebesgeschenke, die ihr mir darbringt und verwandle sie in Frieden für alle Völker der Erde, in Liebkosung für die Kindheit und Stärke für die Menschen, welche für das Leben kämpfen. Ich hülle die Frauen in meinen Liebesmantel ein und trockne die Tränen der Mütter, Ehefrauen, Witwen oder der verlassenen Frauen, die Tropfen für Tropfen ihren Kelch der Bitterkeit trinken.

29. Menschheit: ich liebe euch unendlich. Ich werfe jenen nichts vor, die mich nicht als Mutter anerkennen, denn ich liebe nicht nur jene, die mich lieben oder an mich glauben. Ihr seid alle mein und ihr werdet alle in die Gegenwart des Vaters gelangen, wo ihr mich mit liebenden Armen auf euch warten sehen werdet, um euch die Wärme meines Schoßes fühlen zu lassen, von welchem ihr euch nie mehr entfernen werdet.

30. Oh gesegnete Kindheit, geliebte Waisenkinder, Jugend, die ihr ohne Richtung und ohne Kurs geht: nehmt mein Licht! Jungfrauen und junge Männer: seid stark angesichts der Stürme des Lebens, damit ihr euren Wohlgeruch nicht verliert. Kindheit: empfangt meine Liebkosung und meine Gaben.

31. Einsame Herzen, die ihr nach Liebe hungert und dürstet nach Zärtlichkeit und Verständnis: Ich künde euch an, dass ihr dem ersehnten Liebsten bald begegnen werdet.

32. Dafür entzünde ich eine Glaubensfackel in eurem Leben.

33. Hände, die ihr sowohl Kranke salbt als auch Schmerzen und Kummer lindert, obwohl ihr verborgen im Herzen eine Wunde mit euch tragt; ich segne euch und gebe euch meinen Heilbalsam, damit ihr die Tagesreise nicht atemlos fortsetzt. Hände, die ihr Kinder liebkost, ich segne euch.

34. Ich bedecke euch mit meinem Friedensmantel.

1. Erneut bin ich unter euch, um euch meine Zärtlichkeit zu bekunden und euch meinen geliebten Sohn in Erinnerung zu rufen.

2. Seid willkommen, Jünger des Meisters, ich grüße euch im Namen meines Sohnes, der mich am Kreuz beauftragt hat, eure Führerin zu sein und ich segne euch im Namen des Heiligen Geistes.

3. Meine Freude ist groß unter euch. Ihr nennt mich Vermittlerin und Fürsprecherin und so ist es. Der Herr empfängt eure Werke und Gebete durch meinen Geist, und durch meine Vermittlung sendet Er euch Geschenke der Barmherzigkeit und der Liebe.

4. Ich komme nicht, um euch eine Lehre zu geben. Mein Wunsch ist nur, euch meine Wärme spüren zu lassen. Ich möchte euch trösten und euch Mut machen auf eurem Lebensweg.

5. Immer wenn der Meister euch Sein Wort gibt, bin ich gegenwärtig; wie zu jener Zeit, als mir gewährt wurde in der Nähe Jesu zu sein, als Er die Mengen lehrte.

6. Ich übersehe nichts von all dem, was euch geschieht. Ich bin eure Reisebegleiterin, eure Ratgeberin und Vertraute. Ich bin von Freude erfüllt, wenn ich euch glücklich sehe und ich weine, wenn ihr leidet.

7. Ich möchte euch im himmlischen Reich haben. Deswegen komme ich, um euch in meinem Wort zu sagen, dass ihr den Schritten Jesu folgen sollt; Wenn ihr ferne von Ihm seid, so nähert euch mit Liebe, Vertrauen und Glauben.

8. Ich liebe die neuen Apostel des Meisters und wache über sie, damit sie nicht in Versuchung fallen.

9. Seht, der Herr ist nicht gekommen, um Opfer oder übermenschliche Anstrengungen von euch zu verlangen; nur ein wenig Demut, Einfachheit und guten Willen.

10. Ich möchte euch vereint sehen, damit ihr einen unaussprechlichen Frieden genießen könnt. Könnt ihr euch meinen Schmerz vorstellen, wenn ich euch ohne Harmonie leben sehe? Wisst ihr um meine Trauer, wenn ich die Völker auf Bruderkriege bestehend antreffe? Ist dies dieselbe Menschheit, die der Erlöser mir in der Stunde Seines Weggangs anvertraute, als Er mir sagte: „Frau, hier ist dein Sohn“.

11. Deswegen bitte ich euch als eure Mutter, dass ihr kämpft, um euch mit allen zu verbrüdern und dass ihr nicht aufhört für den Frieden der Menschheit zu beten.

12. Wenn ihr euch schwach fühlt, um zu beten, sucht mich und ich werde veranlassen, dass euer Herz angesichts der Leiden der Menschen erschaudere. Ich werde euch bei eurer Erhebung helfen, damit ihr dem Vater eure edelsten und erhabensten Gedanken darbringen könnt.

13. Ich trage euch auf, Schüler des Herrn, dass eure Arbeiten immer von Vergeistigung und Reinheit durchdrungen seien, dass ihr als eine der wunderschönsten Lehren des göttlichen Meisters auf dem Weg der Bedürftigen die Barmherzigkeit sät.

14. Ich werde immer bereit sein, euch zu beschützen, indem ich die Dornen vom Pfad entferne und ich werde euch bei der Erfüllung eurer Mission helfen.

15. Bewahrt immer diesen Frieden und diese Einfachheit, mit welchen ihr mich empfangen habt.

16. Lasst nicht zu, dass irgendetwas euch den unschätzbaren Schatz des Friedens entreißt.

17. Meine Geliebten: Denkt nicht, dass ich euch verlassen werde, wenn die Vermittlung meiner Worte aufhört. Habt Vertrauen, dass mein mütterlicher Geist euch wie ein Schatten überall hin folgen wird.

1. Der Herr hat euch geistige Eigenschaften gegeben, die euch Ihm ähnlich machen: Weisheit und Liebe, Stärke und Gerechtigkeit.

2. Jeder, der diese Fähigkeiten bekundet, vertritt und ehrt Ihn, vom demütigsten bis zum tapfersten Seiner Jünger.

3. Ihr, die ihr durch das Licht dieser Unterweisung geleitet worden seid, liebt und seid Ihm dankbar, ohne von Ihm zu bitten, dass Er eure Reinigung vermindere oder euren Weg ändere, den Er euch vorgezeichnet hat. Denn Er ist in Seinen Entschlüssen und in Seinen Liebesgesetzen weise und gerecht.

4. Glücklich seid ihr, die ihr bei eurer Geburt die Kenntnis des göttlichen Gesetzes mitbringt. Denn wenn es nicht so wäre, würdet ihr nicht um eure Mission wissen. Ihr würdet es nicht verstehen, in den Sinn des Lebens vorzudringen und wüsstet nicht woher ihr kommt noch wohin ihr geht. Doch das Licht und die Gaben, die ihr besitzt, sprechen zu euch von eurem Ursprung und lehren euch, sie für euch selbst und für eure Geschwister anzuwenden.

5. Lernt euch zu reinigen, ohne zu verzweifeln. Das stille, geheime Gebet in eurem Herzen, die Zustimmung mit dem Schicksal, das euch zu erfüllen zusteht und die Sehnsucht den Nächsten zu dienen, um euren himmlischen Vater zu ehren, werden euch würdig machen, nahe bei Ihm zu wohnen. Dies ist es, was der Herr von euch möchte. Er hat den Wunsch euch im Guten stark zu sehen, wie treue Soldaten gegenüber Seinen Gesetzen, Verteidiger jeder edlen Sache.

6. Verwandelt euch in Sämänner des göttlichen Samen und lasst nicht zu, dass er zwischen Dornen und Unkraut wachse. Pflegt ihn, damit er sich auf den nach Liebe dürstenden Feldern vervielfältigen kann.

7. Ihr seid gerufen worden, weil ihr noch eine fehlende Wegstrecke zurückzulegen habt.

8. Wenn ihr Hindernissen begegnet, überwindet sie und dies wird euch unweigerlich Jenem näher bringen, Der durch und durch vollkommen ist.

9. Eure Sehnsucht soll sein, Ihn zu lieben, Seinen Willen zu erfüllen und euch untereinander zu lieben.

10. Betet sanftmütig und bittet nicht für euch. Denn ihr wisst nicht, was ihr verdient, was ihr braucht oder euch in Wahrheit mangelt. Lasst zu, dass der Wille Jenes sich erfülle, Der euch mit unendlicher Zärtlichkeit liebt und nur euer Wohl will. Und bevor ihr an eure eigenen Bedürfnisse denkt, legt nur jene eurer Geschwister vor. Gebt, bevor ihr bittet, denn es ist viel, was ihr erhalten habt. Strahlt das Licht unermüdlich aus; auf dieselbe Weise wie der Meister Seine Unterweisung verströmt, damit ihr würdig seid, mehr zu erhalten.

11. Mein Wort ist liebevoll und auch zurechtweisend. Ich spreche so zu euch, weil ihr als Jünger des göttlichen Wortes mündig seid. Ich berate euch mit der liebevollen Strenge, mit welcher man zum älteren Sohn spricht, der Führer und Vorbild für seine Geschwister sein wird. Wenn ihr diese Lehre in die Tat umsetzt, werdet ihr am Ende eine wertvolle Erfahrung haben, denn ihr werdet die Gnade, die der Meister euch in dieser Zeit gebracht hat, genutzt haben.

12. Ich eure Mutter komme, um die Frauen zu inspirieren, damit sie ihre Aufgabe - ihre große Bestimmung - nicht vernachlässigen, und sowohl Leuchtturm als auch Führerinnen für die Menschheit zu sein verstehen.

13. Alle Geister, die mit einer Botschaft in diese Welt geschickt worden sind, haben große Kämpfe führen müssen, um in den Prüfungen zu obsiegen. Ihre Verdienste sind legitim, ihre Anstrengung ist wahrhaftig.

14. Denkt ihr etwa, dass die Wesen, die auf der Erde eine Lichtspur zurückliessen, nicht mit sich selbst ringen mussten, um die Schwachheit des Fleisches zu besiegen? Angesichts dieser Schwäche, musste der Geist seine Kraft verstärken, um im Kampf nicht zu wanken. Je größer die erreichte Höhe war desto größer waren ihre Prüfungen; obwohl ihre Kenntnis und Erhebung ebenfalls höher waren.

15. Diese Wesen waren nicht von Grund auf heilig, wie ihr annehmen könntet. Sie wussten sich –inspiriert an der göttlichen Liebe– darin auszubilden, bis sie erreichten sich über das menschliche Elend zu erheben. Die Leiden waren die Nägel und das Kreuz, an welchen sie hängen blieben in der Nachfolge ihres Meisters.

16. Ich sage euch, dass das Werk Jesu nicht einmal von Seinen nächsten Jüngern verstanden wurde, denn die Liebe des Meisters und Seine Demut, Sein Gehorsam und Einhalten der Ratsschlüsse des Vaters berührten die Vollkommenheit.

17. Wachst an den Verdiensten, damit ihr große Geister werdet, deren der Vater sich bedient, um Sein Werk der Wiederherstellung in dieser Welt zu verwirklichen. Und wenn ihr jede Schwäche überwunden habt und das geistige Leben kennt, werdet ihr in vollkommener Gemeinschaft mit dem (Göttlichen) Geist sein.

18. Ich bin gekommen, um euch zu ermutigen und betrachte mit Freude euer geistiges Wachstum, wenn ihr euer Kreuz mit Liebe tragt. Doch wenn ihr seine Schwere als erdrückend empfinden solltet, erinnert euch daran, dass jetzt der Meister euer Cyrineus ist. Er trägt die Last der menschlichen Unvollkommenheiten als ein unermesslich größeres Kreuz auf Sich als jenes, das Er auf dem Weg nach Golgotha auf Seinen Schultern getragen hat.

19. Die Saat des Meisters wird fruchtbar werden müssen. Seine Liebe, als fruchtbarer Samen, wird sich Tag für Tag auf der Welt verbreiten. Und zur selben Zeit werdet ihr, die ihr Besitzer desselben seid, der Welt die Gute Botschaft von Christi geistigem Kommen in dieser Zeit bringen.

1. Maria, eure Mutter, erzählt euch wie Jesus auf Erden war.

2. Er war demütig, ganz Liebe, voller Verständnis und Wohltätigkeit. Sein Blick war zärtlich, Seine Hände waren sanft. Er glich einer Lilie; Seine Stimme liebkoste und Sein Wort leuchtete wie ein Stern. Er war wie Heilbalsam, wie Taubengurren. Er sprach immer vom Reich Seines Vaters, von schönen und guten Dingen. Die Menschen und Kinder waren während sie Ihm zuhörten in eine höhere Welt versetzt.

3. Sein Schutz war wie jener eines liebenden Hirten und Seine Unterweisung, die des Besten unter den Lehrern. Die Kinder liebten Ihn, sie freuten sich, wenn sich die Hand Jesu auf ihre Köpfe legte; auf ihren Gesichtern erstrahlten sie vor Freude, wenn Er sie ansah. Wie viel Liebe zu den Menschen! Wie viel Liebe für die Kinder! Wenn diese sich mir näherten, sagten sie mir: „Wir suchen unseren Freund Jesus“. Wie viele schöne Dinge haben meine Augen gesehen! Wie viel Freude empfindet mein Geist darüber, Jesu Mutter gewesen zu sein!

4. Die Menschen sahen Seine Wundertaten. Als Er Kind war, näherte sich Ihm ein Greis und sagte: „Ich weiß, dass du über gewisse Kräfte verfügst, und ich komme zu dir, um Hilfe zu holen. Meine Aussaat geht wegen Wassermangel zugrunde“. Jesus begleitete den Greis zu jenen Feldern und nachdem Er seine Augen zum Himmel erhoben hatte, sprach Er einige Worte und strömender Regen fiel herab, welcher alles fruchtbar machte. Der alte Mann nahm eine reiche Ernte ein und sagte mir: „Dieses Kind hat eine Kraft, die der Herr Ihm gegeben hat. Denn meine Felder haben noch nie so viel Erzeugnisse gebracht und meine Kornkammern waren noch nie so voll.“ Und die Mutter war erfreut, zu sehen, dass das Wort des Vaters sich erfüllte und dass der Sohn gehorsam war.

5. Jenes Kind zum Meister gewandelt sprach zu Seinen Jüngern in Gleichnissen, um sie in die Gesetze des Vaters und in Seinen vollkommenen Plan zu unterrichten. Und wie viele Male vergaß Er, während Er zu ihnen sprach, ein Stück Brot zu essen!

6. Der Meister sprach zu ihnen von einer Botschaft, die Er nicht von den Menschen gelernt hatte. Er lehrte sie wie niemand zuvor es gemacht hatte. Und viele Male verstanden die Jünger, die mit Ihm zusammen lebten und Seine Sprache kannten, die Bedeutung Seiner Worte nicht. Denn Er sprach zu ihnen in einem geistigen Sinn, welchen sie zuweilen nicht zu verstehen vermochten.

7. Als Folge der Entzückung mit welcher ich meinen Sohn ansah, (und) als ich bemerkte wie er sich vom Kind zum Jugendlichen wandelte, ahnte mein Mutterherz das Ende voraus, das Ihn beim Abschluss seiner Mission auf dieser Erde erwartete.

8. Seit Kindesalter geriet Er in Verzückung bei der Bewunderung der Dinge, die Sein Vater erschaffen hatte. Gelegentlich sagte Er mir „Mutter, schau die Reinheit und Durchsichtigkeit der Gewässer; welche Schönheit in den Blumen, die sich im Frühling öffnen. So ist das Herz jenes, der liebt. Auf diese Weise liebe ich die Menschheit. In mir ist ein ewiges Lied der Liebe“.

9. Jesus strahlte mehr als die Strahlen der Sonne, denn von Ihm ging ein Licht aus, das Sein Wesen schöner werden ließ. Sein Blick glich nicht jenem anderer Menschen oder anderer Meister, sondern Er ergründete die Herzen und belebte sie. Es schien als ob das Tageslicht sich Seiner Schönheit anschloss, um alles, was Er sah zu liebkosen. Seine stets heiteren Augen enthielten eine geheime, tiefe Botschaft.

10. Seit Seiner Kindheit sprach Er mit einer großen Sicherheit zu mir und sagte: „Mein Vater sprach zu mir heute Nacht und ich habe Seine Botschaft erhalten; ich habe sie in meinem Herzen empfunden“.

11. In den Augenblicken, in denen Er Seinen Geist erhob, um mit dem Vater in Gemeinschaft zu sein, umhüllte Ihn eine sehr große Schönheit. Wenn Er danach die Traurigen und Kranken aufsuchte, sprudelten von Seinen Lippen Sätze voller Liebe und Licht. Seine einfache und zugleich tiefsinnige Sprache erreichte alle Herzen.

12. Mein Leben in der Nähe Jesu war ein leuchtender Tag – fern von Ihm, eine dunkle Nacht ohne Sterne. Das Leben an Seiner Seite war ein Gedicht.

13. Sein ganzes Leben war eine Lehre der Vergeistigung. Und ich, die glückliche Mutter jenes Sohnes, Den mir der Himmel anvertraut hatte, habe Ihn Schritt für Schritt auf Seinem Gang durch diese Welt begleitet. Nach der Freude würde das Leiden kommen: Doch der Sohn und die Mutter würden den göttlichen Willen befolgen.

14. Magdalena sagte mir, als sie von Jesus sprach: „Ein einziger Strahl Seines Blickes genügte, damit mein Denken sich änderte. Mein Geist war ergriffen als er aus seiner Lethargie erwachte. Mein Herz erschauderte, als es die geistige Liebe empfand. Das Licht Seines Blickes genügte, um mein Leben zu ändern“.

15. Wie viele Male am Ende des Tages, als Jesus noch ein Kind war, schloss ich Ihn in meine Arme und unterhielt mich mit Ihm. Ich erzählte Ihm von Gott oder von den Ankündigungen der Propheten und sagte: „Die Erleuchteten haben gelehrt, dass der Sohn Gottes kommen wird, um die Menschen zu retten“. Um Seine Mission nicht zu enthüllen, blieb Er dann still und schien zu schlafen. Ich sprach weiter: „Wir wissen, dass wenn die Welt geistig schlafen und der Sünde verfallen sein wird, ein Prophet kommen wird, um die Nähe des Himmelreichs anzukünden“. Und Er wusste, wer dieser Prophet war, doch Er blieb in tiefen Gedanken versunken. Andere Male erzählte ich Ihm von Seiner Geburt, und dass Weise zu Ihm gelangt seien, um Ihm ihr Liebestribut zu erweisen, und Er lächelte nur.

16. Wenn Er Seine Augen zum Himmel erhob, strahlten sie mehr als die Sonne. Oft überraschte ich Ihn, wie Er mit jemandem sprach, den ich nicht sah. Er wusste, dass Er Gottes Sohn war; mein Mutterherz wusste es auch, doch Er sprach wenig darüber, was wir beide wussten.

17. Wenn irgend ein Hilfsbedürftiger an die Tür unseres Heimes klopfte, um um Almosen zu bitten, empfing ihn mein Sohn liebevoll und sagte ihm: „Ich bin zu euch gekommen, um euch zu Herren eines großen Reiches zu machen“, und Er sprach lange Zeit mit ihm. Darauf vergaß der Notleidende seine Armut und ging zufrieden.

18. Er sagte mir, dass eine Zeit kommen würde, in welcher die von Menschenhand angefertigten Altäre verschwinden und Gott sich auf andere Weise kundgeben würde; dass Er Lichtstrahlen auf die Menschen niedersenden würde, und Er dies für diese Zeit aufgehoben hätte, um euch mit Seinem Wort zu erheben und auf diese Weise Sein Werk zu vollenden.

19. Jesus hatte soviel Macht, dass wenn Er die Menschen aufforderte, Ihm zu folgen, sie es taten und ihre materiellen Dinge verließen ohne einen Gedanken darüber zu verlieren. Denn wer Ihn hörte, konnte nicht ohne Sein Wort leben, weil Seine Botschaft gefangen nehmend und voller Wahrheit war. Wenn Er mit mir sprach, sagte Er mir, dass die Liebe des himmlischen Vaters das Erste und das Letzte ist, dass Er der Anfang und das Ende jeden Geschöpfs ist; was von Ihm ausgeht, wird zu Ihm zurückkehren.

20. Er ruhte nie, denn Er sagte, Er müsse die Zeit nutzen, um den Menschen zu geben, was ihnen gehörte: die göttliche Botschaft. Deswegen schien Sein Blick –in den Augenblicken, in welchen Er voraus ahnte, was Ihn erwartete– jenes Geheimnis zu verbergen. Durch die Prophezeiungen wusste ich, dass der Sohn Gottes geopfert werden würde.

21. Wenn Er betete, schien Er in andere Regionen versetzt zu sein. Und wenn Er von seiner Verzückung zurückkehrte, sagte Er mir „Mutter, in Kürze werde ich aufbrechen, denn es gibt Aufgaben, die der Vater mir anvertraut hat, und ich gehe, um sie zu erfüllen. Die Menschheit ruft mich, sie braucht mich, und ich muss zu ihr hingehen und ihr das geben, was der Vater mir aufgetragen hat. Ich bin gekommen, um wiederherzustellen, um zu erlösen“.

22. Jener so sanfte und zarte Jesus, Der die Menschheit so sehr geliebt hat, wurde eines Tages durch sie gekreuzigt. Als sie Ihn auf den Kalvarienberg führten, fragte ich: „Was hat Er den Menschen anderes angetan als ihnen den Wohlgeruch Seines vorzüglichen Herzens zu geben? Und als Sein Körper in meinen Schoss gelegt wurde gab es keine Stelle, auf welche die Hände gelegt werden konnten. Wie hätte ich Seine Wunden berühren sollen, wenn Sein ganzer Körper eine offene Wunde war?

23. Seine Hände, die soviel liebkost hatten, waren durchbohrt. Seine Füße ebenfalls, welche in unablässiger Liebessaat die Wege zurückgelegt hatten..., alles war verwundet. Seine Feinde hatten ihr Werk beendet; doch in ihren Herzen ahnten sie, dass Jesus gerecht gewesen war. Einige fühlten in Ihm die Gegenwart des Messias. Jesus wusste alles, dennoch hatte Er keinen Vorwurf an sie. Er hat alle mit größter Zärtlichkeit geliebt, sogar Judas, der ihn ausgeliefert hat.

24. Sein letzter Blick war sehr traurig und Er sagte mir: „Mutter, hier ist dein Sohn“; Er bezog sich auf Johannes, Seinen Jünger. Ich habe Johannes geliebt und nahm ihn von dieser Stunde an als meinen Sohn an, denn er hatte in Bezug auf seine Tugend Ähnlichkeit mit Jesus. In meinen älteren Jahren war er mir Stütze.

25. Als die Stimme Jesu verstummte, war es mir mit meiner ganzen Liebe nicht möglich seine Wunden zu verschließen.

26. Oh, mein Sohn, in Dir hat sich die Wahrheit des Vaters bekundet. Ich erinnere mich an Dich als Kind, ich bewundere Dich als Wort und liebe Dich als Gesandter. Jene, welche Dich in der Zweiten Zeit als Mensch gehört haben und Dich heute als Geist vernehmen, werden sich immer an Dich erinnern!

27. Mein Geliebter: als Du Dein Leben den Armen, den Kranken, den Sündern weihtest, warst Du beständige Hingabe. Deine Lippen, die von Liebe sprachen, verschlossen sich wegen des menschlichen Unverständnisses. Du dürstetest nach Liebe, und sie haben sie nicht zu stillen gewusst: auf der Erde mangelt es an Vernunft, weil der Mensch die göttliche Erleuchtung zurückweist. Die Tugenden erlöschen nach und nach und sie suchen nur das falsche Licht, welches die Wissenschaft gibt. Und Du kommst, um ihnen vom Licht zu sprechen, welches niemals erlöscht.

28. Odem mein, Grund meiner Freude und meines Schmerzes! Ich segne Deine Kinder, Deine Jünger und als ihre Mutter, werde ich sie weiterhin unterweisen.

29. Ich segne das menschliche Geschlecht, meine Barmherzigkeit sei mit den Müttern, die auf dem Weg der Blumen und Dornen gehen. Ich wünsche euch, dass ihr niemals den Schrei einer Menge vernehmt, die nach dem Tod eures Sohnes schreit. Könnt ihr euch vorstellen, was in jenen Stunden unendlichen Schmerzes im Herzen Marias vorging ? Möget ihr nie von diesen Dingen wissen. Oh Mütter! Denn wenn ihr diese Prüfung ertragen müsstet, würdet ihr dieser nicht standhalten können.

1. Jetzt komme ich in den Wolken, im Geist. Wenn zu jener Zeit der Ewige angeordnet hat, dass mein Schoss das Heiligtum würde, in welchem das Wort Fleisch annahm, um Mensch zu werden, so biete ich jetzt der Welt meinen mütterlichen Schoss an, in welchem sie heil sein wird.

2. Frauen, die ihr weinend auf den Lebenswegen geht. Eure Gebete sind Blumen, welche ihr mit Tränen begießt, um sie mir darzubringen. Empfindet ihr nicht meine Hand, die euch liebkost, indem sie eure Tränen trocknet und die Disteln von eurem Weg entfernt?

3. Mütter, wie sehr gedenkt ihr meiner, wenn ihr eure Kinder leiden seht, wie sehr sucht ihr mich, wenn sie euch Schmerz bereiten!

4. Ehefrauen: Wenn euer Honigkelch sich in einen Becher der Bitterkeit wandelt, dann sucht ihr ebenfalls meine Begleitung und sagt mir dort, in der Ecke eures Schlafzimmers, welches Zeuge eurer Vertraulichkeiten wird: „Mutter, wen gibt es besser als dich, um meinen Schmerz zu verstehen und deine Hand über mein Heim auszustrecken?“ Ja, Kleine, nur ich kann dich verstehen. Sprecht zu mir mit dem Geist. Es ist nicht nötig, dass ihr eure Lippen öffnet.

5. Familien; auch wenn ihr meine Gegenwart in eurem Heim nicht fühlt, ich besuche euch und segne euren Tisch und euren Schlaf. Mein Geist erfreut sich, wenn er im Vater Rechtschaffenheit und in der Mutter Tugend sieht. Ich atme den Wohlgeruch der Jungfrauen ein und freue mich an der Unschuld der Kinder; denn in alldem sehe ich das Werk des Herrn. Könnt ihr euch meinen Schmerz vorstellen, wenn ich anstatt Friede, Tugend und Ordnung nur Menschen sehe, die leiden oder dem Gesetz zuwiderhandeln; Mütter, die weinen, verlassene Ehefrauen und Kinder ohne Wärme, ohne Liebe und ohne Brot ?

6. Wohl weiß ich, dass ihr euch am Ende dieses Weges von diesem Tränental erheben werdet, um in der vollkommenen Heimstätte zu wohnen. Doch solange eure Wanderung andauert, solange werden meine Augen nicht aufhören Tränen auf die Menschen zu vergießen: Tränen des Erbarmens aber auch Tränen des Lebens und der Fürsprache.

7. Ihr habt gehört wie Jesus euch sagte, dass Er durch euch viele retten wird. Er möchte ein Volk bilden, das stark ist durch die Brüderlichkeit: Wo der Mann voller Würde und Eifer ist innerhalb seiner geistigen und menschlichen Aufgaben und die Frau Inhaberin aller Tugenden; Wo die Institution der Ehe erstrahlt; Ein Volk, in dessen Mitte sich euer Herz an der Wärme, am Licht, am Frieden und an der Liebe erfreut als Widerschein des geistigen Lebens.

8. Schon bald wird die Zeit des Kampfes kommen, den der Herr angekündigt hat. Doch inmitten der Widrigkeiten wird euer Heim weiterhin ein Zufluchtsort sein auf Erden.

9. Ich werde euch mit meinem Mantel bedecken und werde immer vor euch hergehen.

10. Ich übergebe meine Liebe den Kriegsnationen, wo unschuldiges Blut vergossen wird, wo den Menschen das Leben entrissen wird und die Trostlosigkeit, die Trauer und das Elend sich ausbreiten. Meine Stimme ist es, die den Kriegsgeist zurückhält, der sich der Nationen und Völker bemächtigt hat.

11. Kehrt zum einfachen, gesunden und reinen Leben zurück. Beginnt wieder zu beten und die Tugend auszuüben. Wenn ihr auf diese Weise lebt, werdet ihr den verlorenen Frieden wiederfinden und ihr werdet nie beklagen, euch vom falschen Glanz des Lebens entfernt zu haben, den ihr heute kennt.

12. Geliebte Kinder, mein Wort ist die himmlische Empfehlung, durch welche ich euch Beweise meiner Gegenwart unter euch gebe.

13. Betet und wacht mit mir. Ich sehne mich danach eure geistige Gesellschaft zu fühlen.

1. Meine mütterliche Stimme liebkost euch. Folgt meinen Schritten, kommt auf meinen Spuren und ihr werdet zum geistigen Schoss eures Vaters gelangen.

2. Ich war an der Seite des Meisters von Seiner Geburt an als Mensch bis Er am Kreuz starb. Seine und meine Liebe vereint, bilden ein einziges Wesen, welches über euch wacht. Seid mit mir, dann werdet ihr mit Ihm sein, wie Johannes, der geliebte Jünger, der die Mutter bis zum Fuß des Kreuzes begleitete, wo er vom Meister einen letzten Blick und Sein letztes Wort empfing. Kommt mit mir und ich werde euch der Gegenwart des Herrn annähern, damit auch ihr Seine kostbaren Gaben erhaltet.

3. Ich erbitte von euch nichts für mich, sondern für euch. Mein Glück ist, dass in eurem Geist Freude und Friede sei.

4. Der Vater sandte mich in jener Zeit auf Erden, um euch die Essenz Seiner himmlischen Zärtlichkeit zu bringen. Er gewährte meinem Geist, in einem Geschöpf voller Anmut wie Maria, zu inkarnieren, um durch ihre Vermittlung meine mütterliche Botschaft zu übergeben. Das Frauenherz, in welchem ich menschliche Gestalt an nahm und immer dem Willen des Herrn ergeben war, wankte keinen einzigen Augenblick in den Prüfungen, die es durchleben musste.

5. Jesus ist die Frucht gewesen, die der Vater in mich gelegt hat, damit sie menschliche Gestalt annehme. Das inkarnierte Wort, welches von meinem Schoss zur Welt übergehen musste, um sich der Menschheit in Liebe hinzugeben.

6. So groß wie mein Glück als Frau gewesen war, weil ich Ihn empfangen und in meinen Armen gewiegt hatte, so gross war auch mein Schmerz, als ich Ihn bei der Vollbringung Seiner Aufgabe auf dieser Welt starr in meinem Schoss empfing.

7. Nach einer kurzen Zeit –als seine Mission erfüllt war– vereinte sich in der Ewigkeit mein Geist mit dem Seinen, von wo aus ich immer für alle Geschöpfe wache, über welche ich meinen Liebesmantel ausgebreitet habe.

8. Ich segne jene, die mich suchen, jene die an mein Dasein und meinen Schutz und meine Fürsprache glauben. Auf dieselbe Weise segne ich jene, die meine Existenz verneinen; ich vergebe allen, die gegen mich lästern und erleuchte alle, die eine unklare Idee von mir haben.

9. Ich sage euch diese Dinge, damit ihr jenen vergeben lernt, die mich nicht anerkennen. Ja, vergebt ihnen, und rechnet ihnen nicht an, dass sie mich nicht lieben oder dass sie mich verneinen. Ihr werdet schon sehen, wie meine Gegenwart in den großen Prüfungen mit ihnen sein wird und sie erleuchten, ihnen Schutz und Stütze im Augenblick der Gefahr zukommen lassen wird, wenn ihre Lippen, ohne es zu wollen, angstvoll ausrufen „Mutter mein, beschütze mich!“

10. Diese Herzen werden mich empfinden und werden nie vergessen, dass es genügte in den Momenten des Leidens die Mutter anzurufen, damit sie erscheine.

11. Betet zum Herrn, doch beginnt bei mir, damit ich euch in eurer Erhebung helfe. Vertraut mir alles an, legt eure Leidenslast und Arbeiten auf mich und ihr werdet heil sein.

1. Hier ist eure geistige Mutter. Ihr habt mich gerufen und ich habe euch meine Wärme und meinen Friedenskuss fühlen lassen.

2. Ihr habt die Leiden des Lebens ertragen und trotzdem bleibt ihr meiner Liebe treu.

3. Ich bin mit allen, ich schließe niemanden von meinem Schutz aus. Jene aber, die mich suchen, sehen ihren Weg frei von Hindernissen, denn das Glaubenslicht erleuchtet ihren Weg.

4. Wo die Gegenwart des Herrn ist, dort bin ich, denn ich bin mit Ihm. Sein Geist und der meinige sind eins.

5. Jesus und Maria gingen zusammen durch die Welt, wie in dieser Zeit geistiger Kundgebungen. Nahe beim Geist des Meisters ist jener der Mutter. Und auf dieselbe Weise wie ich auf Erden vom Dorf Nazareth aus die Menschheit mit dem Mantel meiner Gebete bedeckte und den Armen zu Hilfe eilte und sie tröstete, so lasse ich euch heute meine geistige Gegenwart als Mantel spüren, der vom Unendlichen herabsteigt, um euch auf euer Wanderung zu beschützen.

6. Mein mütterlicher Geist ist immer im Vater gewesen. Jesus hat mich in Seiner Agonie als geistige Mutter der Menschheit bestätigt. In Johannes, dem Jünger, habe ich euch geliebt und euch in meinen Schoss aufgenommen. Seitdem fühlt die Menschheit meine Gegenwart und weiß, dass es mich gibt.

7. In jener Zeit sprach ich den Jüngern Jesu Mut zu. Jetzt komme ich, um euch zu sagen, dass ihr die Unterweisungen Christi in eurem Herzen aufnehmen sollt und ihnen treu seid bis zum Ende.

8. Gesetz und Lehre übergibt der Herr. Ich gebe euch nur Ratschläge: doch ich bin auch Vertraute, Fürsprecherin, Krankenschwester und Freundin. Erzählt mir euren Kummer, vertraut mir eure Sehnsüchte an, sagt mir eure Mängel und Fehler. Ich werde euch stärken, ich werde euch trösten und euch an der Hand auf dem zuverlässigen Weg führen.

1. Ich segne euch und bereite euch vor, damit ihr meine Worte wie fruchtbaren Tau empfangt. Gebt den Glauben nicht auf. Verliert nicht den Mut. Wenn ein großes Leiden euren Geist bedrückt, so nehmt euren bitteren Kelch an, denn dies wird euch immer Gewinn bringen. Wie viele Male hat euch der Schmerz von einer großen Gefahr errettet und ein Problem in eurem Leben gelöst!

2. Alles wurde vom Vater angeordnet, der die Geschicke lenkt und regiert. Deswegen fürchtet nicht den Schmerz; empfangt ihn mit Liebe, auf dieselbe Weise wie ihr das Glück und den Frieden willkommen heißt.

3. Betet und meditiert, damit ihr vertrauensvoll und sicher voranschreitet. Ich will nicht, dass ihr die fiktiven Vergnügungen aufsucht und sie mit den wahren geistigen Freuden verwechselt. Lernt den Wert der einen als auch der anderen kennen, damit ihr das nehmt, was wohltuend für euch ist.

4. Lasst jenes sein, was Gewissensbisse und Untrost in euch verursacht. Hegt edle Gedanken und beherbergt reine Gefühle, damit ihr euer Leben nicht befleckt.

5. Welche werden es sein, die in dieser Zeit als Beispiel vorangehen, um kommenden Generationen bekannt zu sein? Werden es einige sein oder das Volk als Ganzes, welche ihre Gegenwart und ihre Kraft bemerkbar machen werden? Ich sage euch, diese Zeiten sind günstig, um für die geistige Erhebung zu arbeiten und zu kämpfen. Auf Schritt und Tritt werdet ihr die Möglichkeit finden, die Liebeslehre auszuüben; ihr werdet sowohl dem Ruf eines Wesens, das auf der Erde lebt, zu Hilfe kommen können, als auch der Bitte eines Wesens, das in der geistigen Welt lebt. Liebt die einen wie die anderen gleichermaßen, denn im Geist gibt es keine Verschiedenheit.

6. Nehmt von diesem Leben so viel es an Gutem einschließt, denn es ist vom Vater erschaffen worden zur Erholung und Vervollkommnung Seiner Kinder.

7. Seid tugendhafte Männer und Frauen mit erhabenen Gefühlen. Liebt, segnet eure Mitmenschen. Die Liebe erstrecke sich jenseits der Liebe, die ihr für eure Eltern, Kinder, Ehegattin und Geschwister fühlt. Es gibt viele verlassene Wesen ohne Zuneigung und Schutz, die es auch verdient haben, geliebt zu werden.

8. So viele Männer und Frauen haben ein leeres Herz, weil sie auf der Welt allein zurückgeblieben sind. Sie lieben nicht mehr, weil ihre geliebten Wesen die Erde verlassen haben. Doch, haben sie nicht an die elternlosen Kinder gedacht, die sie beschützen könnten, wie wenn sie Fleisch vom eigenen Fleisch wären? Nehmt diese Geschöpfe als eure geistigen Kinder an und wacht für sie, denn ihre Unschuld ist würdig, geachtet zu werden. Wie viele Geister großer Erhebung verbergen sich unter ihnen! Es sind Wesen, die nicht im Schoss eines Heimes umsorgt worden sind, die jedoch ein großes Geschick erahnen. Empfindet nicht nur Mitleid für sie, erhebt sie über jenen Stand, in dem sie leben. Liebt sie wie eure Kinder! Jeder kann als Elternteil dieser Wesen wirken und ihnen in ihrem Dasein Zärtlichkeit, Liebkosung und Trost geben. Vernehmt meine mütterliche Liebe und fühlt meine Stärke, die euch meine Gegenwart bietet.

1. Ich bin gekommen, um den Garten zu pflegen, den eure Geister bilden. Meine Sorgfalt wird nicht zulassen, dass er verwelkt. Sobald ihr Früchte der Liebe tragt, werdet ihr jene ernähren, die sich jetzt fern der Lebensquelle fühlen.

2. Durch euch, die ihr euch vorbereitet habt, um dem Konzert zu lauschen, welches der Herr gekommen ist euch zu widmen, werden sowohl die kommenden Generationen Gnade erlangen als auch die gegenwärtige Welt.

3. Nehmt die Unterweisungen des Meisters und lasst zu, dass ihre Essenz euch ernährt. Dringt in Sein Wort ein und versteht die Bedeutung, damit ihr euch danach den Vorsatz nehmt, diese Lehre auszuüben, sie zu befolgen und zu ehren.

4. Verbleibt in der Gnade und erkennt, dass der Herr in all Seinem Glanz kommt, damit ihr Ihn wie Seine Jünger bei der Verklärung auf dem Berg Tabor schaut.

5. Alles ist vom Vater verfügt worden mit dem Ziel, dass die Menschheit die Vergeistigung erreiche. Der Weg wurde durch Elias, dem Vorbotengeist vorbereitet, damit ihr nicht stolpert. Alles ist günstig, damit ihr zur Reife gelangt und die Gesetze erfüllt, die euch seit Anfang der Zeiten gegeben wurden.

6. Oh Frauen, die ihr mir zuhört, betet und eure Leiden werden sich in Frieden wandeln.

7. Schließt euch mit Maria zusammen im Verlangen, die Menschheit zu lieben und zu beschützen. Ich segne euch und besäe euren Weg mit Frieden!

1. Männer und Frauen, die ihr das neue Volk des Herrn bildet. Ich bin die Mutter, die sich euch nähert, um euch in den Wechselfällen des Lebens zu trösten und Kraft zu geben.

2. Meine Kinder, ihr beginnt schon Sehnsucht nach eurer geistigen Heimat zu fühlen, nachdem ihr vergebens den vollkommenen Frieden auf dieser Erde gesucht habt. Ihr tragt das Schmerzenskreuz und fragt euch, weshalb ihr noch nicht in das verheißene Land gelangt seid. Ich sage euch, dass die Stunde nicht mehr weit ist, in welcher ihr die ersten Lichter der Großen Stadt erblicken werdet. Vorläufig habt ihr die Botschaft eures Meisters, Der kommt, um euch zu lehren, die Gaben wiederzuerlangen, die euer Erbe bilden; damit ihr zu Ihm zurückkehrt, nachdem ihr Seine Unterweisungen in die Tat umgesetzt habt.

3. Die ganze Schöpfung hat sich durch Warnungen und Zeichen angeschickt, die Menschen für die Vergeistigung aufzuwecken. Die Zeiten sind erfüllt und der Herr kommt zu Seinem Volk, um Rechenschaft über die Aufgaben zu fordern, die Er ihm anvertraut hat. Denn alles wird gemäß den Prophezeiungen gerichtet werden.

4. Alles ist mit Weisheit durch den Herrn angeordnet worden. Die unzähligen Prüfungen, die ihr durchlebt sind Stufen, die euch Ihm näherbringen. Es ist wahr, dass ihr ein Kreuz auf dem Rücken tragt, doch bedenkt, dass alles gerechten und unwiderruflichen Gesetzen gehorcht; und es ist notwendig, dass ihr bereit seid eure Schulden zu begleichen, mit Gehorsamkeit und Liebe.

5. Erhebt euch zum geistigen Kampf. Dringt in das menschliche Herz ein und ihr werdet entdecken, dass nicht alle Menschen gefühllos sind. Viele haben es verstanden, ihre Leiden mit Ergebung zu tragen; sie haben ihren Herrn gesegnet und haben sowohl das Leiden als auch die Freude mit Demut empfangen.

6. Fühlt den fremden Schmerz, gießt den Balsam aus, der heilt und dem Herzen Frieden gibt. Dieser Balsam ist das geistige Licht: die in den Unterweisungen des Meisters und den Ratschlägen eurer Mutter offenbarte Wahrheit.

7. Erfüllt euch mit Hoffnung, denn der Herr ist gekommen, um euch zu retten. Lernt von Ihm, und wenn ihr fühlt, dass ihr Seine Jünger seid, schlagt die Wege ein, folgt Seinen Spuren und ihr werdet den Weg, die Wahrheit und das Leben finden.

1. Mein Segen sei mit euch.

2. Ihr bereitet euch vor, um das mütterliche Wort zu empfangen und ich steige voller Liebe herab, um die Stimme eures Herzens zu vernehmen und um euch in euren Leiden zu trösten.

3. Ihr seid bereits in der Dritten Zeit und das Licht des Heiligen Geistes leuchtet über jeden von euch. Ihr habt im großen Buch der Unterweisung gelesen und habt die süßesten Liebesfrüchte des Vaters gekostet. Es sind noch wenige, die dieses Privileg haben; danach werden große Menschenmengen auf der Suche nach diesem Wort kommen. Er ladet euch ein, zu beten und Seine Lehre auszuüben, ohne euch Sein Gesetz aufzuzwingen; damit der Sohn sich durch seine eigenen Verdienste erhebe und seine Vervollkommnung suche.

4. Mein Geist ist im Vater und mein Wille ist der Seinige. Welches Geheimnis kann es zwischen dem Vater und der Dienerin geben? In der Dritten Zeit bin ich in Seinem Namen gekommen, um die Menschheit zu trösten und ihr Rat zu geben.

5. Ihr seid marianisch gewesen, weshalb diese Nation auserwählt wurde. Er hat Gunst und Verdienste gefunden und hat alles angeordnet, um euch Seine Lehre zu bringen.

6. Gesegnet sei jener, der sein Herz und seinen Verstand zu öffnen versteht, um Inspiration zu empfangen, denn er wird voll des Heiligen Geistes sein. Seine Lippen werden die Wahrheit sprechen und wenn der Dürstende sich nähert, um Barmherzigkeit zu erbitten, wird er eine Quelle besitzen, um dessen Durst nach Liebe zu stillen.

7. Ihr habt euch als das demütige und gehorsame Volk erhoben, das die Offenbarungen dieser Zeit erwartete. Alles war prophezeit gewesen und schon habt ihr nun unter euch die angekündigten Ereignisse und die Erfüllung des göttlichen Versprechens.

8. Die Stunde ist gekommen und ihr erfreut euch an den Gaben, die der Herr euch in dieser Zeit gewährt hat. Er hat euren Verstand genommen, hat ihn vorbereitet, um euch Seine Unterweisung zu geben. Er hat sich keiner anderen Elemente bedient, um sich in dieser Zeit kundzutun. Er hat den Menschen genommen –das bevorzugte Geschöpf, gemacht nach Seinem Bild und Gleichnis– um durch Seine Vermittlung zu sprechen; und ihr habt die Essenz dieses Wortes geglaubt und gekostet.

9. Sehr geliebte Söhne, kleiner Teil der Menschheit, die ihr das Wort der Mutter hört. Erquickt euch in der Tiefe eures Herzens und denkt, dass ich nicht zur Erde herabgestiegen bin, sondern dass ich euch ins geistige Tal eingeladen habe, von wo aus ich euch mein Wort sende. Jeder von euch hat sich zu mir erhoben, um mit meinem Geist zu reden. Ihr habt das Herz wie ein Buch geöffnet und in ihm habe ich eure Bitten und Hoffnungen gelesen und ich gewähre euch gemäß dem Willen des Herrn.

10.. Ich bin die Dienerin, doch Er hat mir große Gaben für die Menschheit gewährt und diese werden unter euch ausgegossen.

11. Geliebte Töchter, die ihr gekommen seid, um eine feinfühlige Aufgabe zu erfüllen. Ich lade euch zum Gebet ein, zur Ausübung der Tugenden, zur Geduld und Demut. Jede von euch trägt ein Leidenskreuz, durch welches ihr euch vervollkommnen werdet. Seid geduldig in den Leiden und beharrlich im Ringen um euren geistigen Aufstieg. Erfüllt eure Aufgaben als Töchter, als Jüngerinnen und danach als Gefährtinnen des Mannes. Erfüllt eure Mission als Ehefrau, umsorgt das Herz, welches euch anvertraut wird, wacht für ihn und führt ihn auf den besten Weg und danach, wenn ihr die Gabe der Mutterschaft erhalten habt, wacht für eure Kinder. Sie werden als Teil von euch die Tugenden annehmen, die ihr ihnen zu besitzen wünscht. Diese Geister werden voller Gaben sein, um die Aufgabe zu erfüllen, die ihnen der Vater anvertrauen wird. Die einen werden im Stillen arbeiten und andere werden sich vor Menschenmengen äußern. Die einen werden Propheten, andere Ratgeber und Lehrer sein. Alle werden den universellen Frieden als Aufgabe mitbringen und die Schlüssel der Erneuerung für diese Welt. Kümmert euch um ihre Taten, Schritte und Gedanken.

12. Ich bin die Mutter, die für das menschliche Geschlecht wacht und für alle Welten. Frauen, seid stark angesichts der Versuchung und der Sünde. Verwerft alles Unreine; macht aus eurem Heim einen Tempel, in welchem ihr dem Frieden, der Liebe und der Geschwisterlichkeit Verehrung erweist. Ratet nur das Gute an, gebt der Trennung keinen Platz. Ihr seid mir Mitarbeiterinnen im göttlichen Werk. Erhebt euch mit der Tugend als Standarte. Sprecht immer mit Klugheit und Inspiration und eure Stimme wird angehört werden.

13. Veranlasst, dass euer Werk wachse und die Gaben, die in euch sind werden sich nicht erschöpfen. Je mehr ihr in die Tat umsetzt, desto reichhaltiger werden sie sein. Jeder Samen, den ihr aussäht, wird keimen. Wenn ihr es nicht auf dieser Erde erblickt, wird euch der Meister später auf eurem geistigen Weg die Früchte eurer Arbeit und eurer Erfüllung auf der Erde zeigen.

14. Und euch Männern, Stellvertreter des Herrn auf Erden, die ihr in eurem Herzen die Stärke, die Liebe und die Gerechtigkeit tragt, wacht für die Welt, betet für die Schwachen und Wehrlosen. Jeder von euch sei ein Apostel der Wahrheit. Bereitet euch vor, damit ihr später als Prediger unter der Menschheit bleibt.

15. Die Welt wird euch suchen und eure Gaben auf die Probe stellen. Gesegnet seien die Starken, die voller Glauben auf dem Weg gehen. Die Lehren des Meisters sind nicht nur für euch gewesen, da ihr sie morgen euren Geschwistern bringen sollt, jenen, die auf die Erfüllung der Prophetien warten. Ihr werdet eure Stimme jenen bringen, die schlafen; denn es nähert sich die Stunde, in welcher die Menschheit aufwachen und sowohl die Geschehnisse ihres gegenwärtigen Lebens zu deuten verstehen wird als auch die Prüfungen, die der Herr ihr gibt, damit sie sich erhebe und der Stimme des Meisters Gehör schenke, Der sie einlädt Seine Nachfolger, Seine Jünger zu sein.

16. Eure Handlungen werden euer bestes Zeugnis sein. Nicht immer wird es nötig sein zu reden; es wird genügen, dass die Bedürftigen in euer Heim eintreten, damit sie den wohltuenden Einfluss und den Frieden spüren, die in ihm vorhanden sind. Macht euch auf die Suche nach der Menschheit, die in tiefe Abgründe gefallen ist und die aufgrund fehlender Hilfe gelitten hat. Der starke Arm des Herrn hat die Menschen zurückgehalten, damit sie sich vom Abgrund erheben, damit sie das wiedererlangen, was sie geistig verloren haben.

17. Erfreut euch, denn der Vater hat Sein Blick auf euch gelegt und euch große Gaben gewährt. Liebt mit allen Kräften eures Seins. Liebt den Schöpfer, dient Ihm und Er wird zu euch kommen, um euch zu sagen: „Erhebe dein Angesicht, du bist mein geliebter Sohn, mein Jünger.“

18. Die Zeit dieser Kundgebung gelangt zu ihrem Ende und viele Menschen werden es nicht erreichen, dieses lebendige Wort zu empfangen. Ihr müsst euch vorbereiten, um ihnen diese Unterweisung bekannt zu machen und ihnen den Frieden zu bringen. Reinigt euer Herz auf dieselbe Weise wie das Glas von innen und außen gereinigt wird, damit ihr am Ende die ganze Essenz dieser Unterweisungen in diesem Gefäß empfangt.

19. Betet, damit ihr ein Leuchtturm des Lichts und ein offenes Buch für die Menschheit seid. Lernt euch zu läutern und in das Gewissen einzudringen, damit ihr eure Fehler erkennt und Reue empfindet; und damit ihr eure geistige Arbeit zu schätzen wisst.

20. Die Mutter hat gesprochen, um euch zu sagen: Ich möchte nur eure Rettung. Heute habt ihr eine neue Gelegenheit für eure Erlösung. Sucht keine Abgründe mehr auf, führt euren Meister nicht auf einen neuen Kalvarienberg. Sein Wort ist in dieser Zeit gekommen, um euch zu erretten. Setzt euren ganzen Glauben darauf und ihr werdet heil sein.

21. Ich segne euch und gebe euch meinen Frieden.

1. Hier bin ich im Geist. Ich komme, um euch die Liebesbotschaft zu bringen, die ihr von mir erwartet.

2. Das Herz der Mütter weint ergriffen durch die Gegenwart Marias.

3. Seid willkommen, Mütter, die ihr Freude empfindet, weil ihr eine Familie gebildet habt. Mütter, die ihr die Abwesenheit eines Kindes beweint, und manchmal im Raum nach ihm forscht, in den stillen Nächten, indem ihr euch mittels des Gedankens in die Höhen erhebt. Ein anderes sucht ihr in der Finsternis des Abgrunds, bis wohin ihr hinuntersteigt und ihn ruft. Ihr kennt das Geheimnis der Errettung durch die Liebe. Ihr seid Führerin und leuchtender Leuchtturm für eure Kinder. Ihr seid die Botschafterinnen und Vermittlerinnen zwischen Himmel und Erde. Gott legte in euer Herz Zärtlichkeit, damit ihr sie in alle einströmen lasst, die euch umgeben.

4. Glückliche Mütter, traurige Mütter, euch allen widme ich diese Worte; jenen, die ihr Kind am Krankenbett begleiten und jenen die weinen, weil es moralisch leidet – auch den Frauen, die leiden, weil ihr Kind im Gefängnis sitzt. Mein Trost senkt sich auf alle Mütter der Welt.

5. Allen liegt eine Bitte für ihre geliebten Wesen auf den Lippen, eine Träne, um ihren Schmerz für sie auszudrücken. Doch sie bringen mir ihr hoffnungsvolles Herz voller Ideale dar, wie Blumen, die sich immer wieder erneuern. Ihr seid die Verheissung der menschlichen Errettung und die Hoffnung eines besseren Lebens in dieser Welt.

6. Die göttliche Weisheit hat in euer Herz das Geheimnis der Erneuerung des Menschen gelegt. Denn euer Herz, welches Quelle der Selbstlosigkeit und Zärtlichkeit ist, kennt die im menschlichen Wesen am tiefsten verborgenen Fasern. Dies ist der Grund, weshalb der Vater euch die Aufgabe anvertraut hat den Menschen moralisch zu bilden, indem ihr ihm beibringt, den ersten Schritt zu machen, das erste Wort zu stammeln und das erste Gebet zu erheben.

7. Ihr seid die treue und beständige Gefährtin im Alltag des Kindes. Die Natur besingt euch in vielfältigen Bekundungen.

8. Wie sollte ich nicht auf euer Flehen hören, wenn ich weiß, dass ihr selbstvergessend nur für jene bittet, die Teil eures Wesens sind? Wie sollte ich eure geistigen Blumen nicht empfangen, da sie ja Gebete, Flehen und Tränen sind?

9. Meine mütterliche Liebe, die das Universum erfüllt, wartet im Jenseits auf euch.

10. Hier habt ihr, geliebte Töchter, die Mutter Jesu, dieselbe die in der Zweiten Zeit Frau wurde, um ihre Zärtlichkeit kundzutun; jene Mutter, die euch ihren Sohn gegeben hat obwohl sie das Geschick kannte, welches Ihn auf dieser Welt erwartete.

11. Ich bin Maria, die liebliche Mutter, die euch tröstet, wenn ihr traurig seid, die euch besucht, wenn ihr alleine seid und euch heilt, wenn ihr krank seid. Ihr seid jene, die mich am meisten lieben und verstehen, denn das Leiden nähert euch mir. Ich möchte, dass ihr Verfechterinnen des Guten seid, gute Jüngerinnen Christi. Ich möchte, dass sich die Gaben eures Geistes kundtun und entwickeln. Bedenkt, dass der Vater euch die Gabe der Mutterschaft gewährt hat, damit ihr lieben lehrt. Die Welt bedarf eures Verständnisses und eurer Nächstenliebe. Seid sanft und dient so viel ihr könnt bevor ihr diese Welt verlasst, denn auf diese Weise werdet ihr jene, die euch umgeben, glücklich gemacht haben; und euer Herz, welches das wahre Heim ist, wird immer mit Freude und Friede erfüllt sein.

12. Ich möchte mit euch ein Apostolat der mütterlichen Liebe bilden, denn wahrlich ihr seid Engel, die Gott auf die Erde gestellt hat, damit ihr für die Menschen wacht.

13. Kommt zu mir, oh Mütter der Welt, um Wunden zu heilen, die eure eigenen Kinder euch verursachen. Ich bin auch Mutter und mein Herz empfängt den ganzen Schmerz der Menschheit. Doch ich sage euch, dass nicht der Schmerz, sondern das Gebet des Geistes der beste Weihrauch ist, der zu mir gelangt.

14. Es gibt eine Zeit im Leben des Menschen –wenn er in der Blüte des Lebens steht– in der er sich glücklich fühlt. Er ist gesund, und hat alles, was er sich sehnlichst wünscht. Seine Umgebung schenkt ihm Zuneigung und die Welt bietet ihm alles dar. Doch danach, wenn es scheint als hätte sich alles gegen ihn gestellt, und er sich als Versager fühlt, überkommt ihn Traurigkeit und er schreit zu den himmlischen Höhen und bittet um Hilfe. Mein Geist, der bereit ist, ihn zu erretten, eilt auf seinen Ruf herbei, um seine Wunden zu schließen, seine Tränen zu trocknen und ihm die Stärke und den Glauben zurückzugeben. Dort ist die Gegenwart der Mutter, die sich nicht von seiner Seite entfernt, bis sie ihn wieder auf den Beinen sieht.

15. Die mütterliche Liebe ist eine der größten Gaben, die der Himmel den Menschen gewährt hat.

16. Derjenigen, die heute den Weggang ihres Lebenspartners beweint, sage ich: Warte immer auf ihn, liebe ihn, selbst dann, wenn er dich vergessen hat. Segne ihn, hege keinen Groll gegen ihn. Der Glaube ist eine mächtige Kraft, die Wirklichkeit werden lässt, was mit menschlichen Mitteln unmöglich ist, indem er das vollbringt, was ihr Wunder nennt. Wenn die Gebete Sterne und Himmel in Bewegung bringen, wie sollen sie dann nicht Herzen berühren?

17. Du Frau, die du versuchst deinen Sohn zu verbergen, da du denkst er sei nicht ehelich, da er Frucht des Betrugs gewesen ist, von welchem du Opfer geworden bist: Schäme dich nicht dafür Mutter zu sein, und leg diesen bitteren Kelch nicht an die Lippen deines Kindes. Nähere dich mir, heile deine Wunden und tröste dich mit der gesunden Freude des Mutterseins.

18. Wollt nicht die göttlichen Gesetze mit den menschlichen vermischen, denn die reine Liebe, das erhabene Gefühl, befleckt sich nie mit dem weltlichen Elend. Ihr versteht es noch nicht zu beurteilen und wisst nicht wo die wahre Sünde ist. Mutter sein erlöst. Weshalb gibt es solche, die sich dafür schämen?

19. Wer ist hier der Schuldige? Jener, der die edlen Gefühle verrät oder jene, die vertrauensvoll liebt? Schuldig ist wer die Gesetzte Gottes verletzt, wer den geistigen Tempel entweiht und sich am Altar der Liebe vergeht.

20. Fürchte dich nicht, Frau, der Schmerz hat dich gereinigt. Deine Blume, die du verwelkt glaubtest, schmückt von Neuem meinen Altar. Die Mutter sagt euch: die Sünde herrscht vor in den niederen Leidenschaften, in den Süchten. Von welcher Schwäche sprecht ihr zu mir? Siehe da, deine Liebe hat dich erlöst; jener, der dich verraten hat, befindet sich weit unten und sehr entfernt von dir.

21. Strahle weiterhin gleich einem Stern, damit du den Weg jenes Wesens, das dir anvertraut wurde, erleuchtest und ihm deine mütterliche Zärtlichkeit schenken kannst. Dieser Sohn wird die Kraft sein in deinem Leben, doch du wirst ihn lenken müssen. Leide nicht mehr, denn nichts wird in der Lage sein, die Kleider deines Geistes zu beflecken.

22. Glaubt ihr, dass diese Geschöpfe, die ihr uneheliche Kinder nennt keine legitimen Kinder Gottes sind, und dass ich sie aus diesem Grund nicht liebe wie die anderen? Wer stellt solche Unterschiede auf in der Welt? Sündige Menschen, die andere verurteilen, die ihnen gleich sind. Dies sagt euch Maria, eure Mutter.

23. Wie himmlische Musik sind eure Gebete für die Menschheit. Möge euer Herz der Ort sein, in welchem das Echo meiner mütterlichen Stimme vernommen wird.

24. Oh, Frauen, die ihr Mütter seid! Heilig ist der Augenblick der Entbindung, denn in ihm hebt sich der Schleier des Geheimnisses und die Weisheit Gottes offenbart sich in der Macht der Natur. Eure Augen trüben sich in diesem Augenblick, die Welt dreht sich um euch und der Körper gibt sich hin: während der Geist bei seiner Erhebung die Herrlichkeit vorausahnt, in welche er nicht eindringt, weil das Objekt eurer Liebe, das geliebte Kind, euch in die Welt zieht; dann segnet ihr euren Schmerz.

25. Maria, die Dienerin des Herrn segnet den Moment der Entbindung, welches Feuer ist, das läutert und würdig macht; Wasser, das reinigt und Schmerz, der erlöst. Das Wunder wird Wirklichkeit und erhebt die Frau vor das Angesicht Gottes. Welche Mutter fühlt in diesem Trancezustand nicht, wie ihr Herz mit Licht und Schönheit erfüllt wird?

26. Doch ich kann euch sagen, dass nicht alle Frauen verstehen, Mutter zu sein. Es gibt Frauen, bei welchen ihnen weder die Mutterschaft Würde verleiht noch der Schmerz Erlösung gebracht hat. Sie sind welke Blumen, ohne Duft, verloren gegangen auf unsicheren Pfaden. Sie haben die mütterliche Liebe nicht voraus empfunden; doch eines Tages wird mein Wort ihr Herz erreichen und sie werden von der Stimme Marias ergriffen sein und werden Tränen der Reue vergiessen. Sie werden den inneren Frieden empfinden, wenn sie zur Erkenntnis ihrer Mission gelangen.

27. Geliebte Töchter, seid wie Sterne, damit ihr wie eure Mutter in der Unendlichkeit strahlt. Die Liebe und der Schmerz verwandeln euch in Gestirne, die den Weg der Menschheit erleuchten. Lasst zu, dass die Zärtlichkeit sich in eurem Herzen läutere, damit seine Schläge jene einer wahren Mutter seien. Entfernt aus eurem Gesicht den Ausdruck des Schmerzes, den ihr auf ihm trägt und verwandelt euch in Leiern, deren Töne das Herz eurer Kinder liebkost.

28. Maria sagt euch, dass nicht einmal die Priester am Altar erreicht haben, was die inständig bittende Stimme einer Mutter erreicht hat. Seid deswegen im universellen Tempel Christi Priesterinnen und Apostel Seiner Liebe, liebkost euer Schicksal mit eurem Herzen. Sät Liebe für empfangenen Schmerz; doch konzentriert euren Zärtlichkeitsstrom nicht nur auf jene, die euch als Kinder anvertraut worden sind. Macht, dass euer Mantel viele mehr erreicht, sei es durch das Wort oder das Beispiel, mit euren Werken und Gebeten.

29. Diese Liebe, mit welcher ihr durch den Vater begabt worden seid, lässt Wunder wahr werden; denn Liebe sagen, ist Gott, Christus, Heiland, Märtyrer, Führer, Meister sagen.

30. Wie der Meister sollen die Menschen auf der Erde sein. Wie Er sollen Seine Apostel sein, ähnlich Dem, Der das Martyrium für die Rettung des menschlichen Geschlechts angenommen hat.

31. An diesem Tag ist meine geistige Essenz eure Speise gewesen. Ich werde euch helfen, in den Prüfungen voranzukommen. Lernt gemäß Seinem Willen zu empfangen. Gebt mir euer Herz und ihr werdet in ihm mein mütterliches Licht strahlen sehen. Seid friedfertig und einfach.

32. Mütter, die diesen schönen Blumenstrauß bildet, die mir zuhört und euch nicht zu sprechen traut. Euer Verstand versteht den bildhaften Sinn dieser Sätze und euer Geist offenbart euch die Wahrheit, die ihm gewährt wird. Ich bin immer mit euch, für meine Liebe gibt es keine Entfernungen. Ich bin die Mutter, die ihr sucht, von der die Kinder träumen, die von den Männern angerufen wird, die die Greisen suchen. Ich bin Maria, die Zärtlichkeit und Schönheit inspiriert.

33. Erhebt euer Gebet in der Stille, damit die Gedanken, Herzanliegen, Ehrerbietungen und Danksagungen, die ihr mir bringt, in Lichter umgewandelt werden, die danach die Finsternis der Welt entfernen. Die Einheit eurer Gebete wird das geistige Blumensträusschen sein, das ich dem Herrn bringen werde.

34. Kommt und hört dem Wort des Meisters zu. Fahrt fort euch zum Gebet zu versammeln und aus dieser Weisheitsquelle zu trinken. Bildet weiterhin die starke Familie dieses neuen Volk Israels, damit der Acker, den der Herr euch anvertraut hat nicht aufhöre, den Weizen der Liebe hervorzubringen, welcher Brot des ewigen Lebens für den Geist ist.

35. Lebewohl, Volk, der Friede euer geistigen Mutter sei mit euch!